Psst…Geheim..tipp

Es klingelt an der Wohnungstür. Wer da draußen vor mir steht, den/die habe ich noch nie zuvor gesehen. 7 mal Türe öffnen und 14 Gäste später sind wir also alle versammelt… eine Gruppe einander fremder Wienerinnen und Wiener, die eines gemeinsam haben: gerne gut zu essen und sich spontan auf neue Situationen und fremde Menschen einzulassen. Herausgekommen ist ein wunderbarer Abend, der erst um 1:30 geendet hat, mit leckerem Essen, anregenden Gesprächen, gutem Wein, Lachen und einer Menge neuer Kontakte, die man gerne wieder trifft.

Dies ist das Rezept der Geheimen Schnatterei. Bianca hatte die Idee zu den Kochevents und kocht derzeit mehrmals monatlich in ihrer Freizeit in fremden Wohnungen für Personen, die einander in dieser Konstellation zum ersten Mal begegnen. Als gelernte Köchin zaubert sie wunderbare Gerichte auf den Tisch.

Alle Spielregeln und Infos sind unter http://www.geheimeschnatterei.at/ zu finden. Es wird mit Sicherheit ein unvergesslicher Abend, also absolut empfehlenswert, sowohl in kulinarischer als auch in sozialer Hinsicht!

Zurückbleiben leere Weinflaschen und gute Erinnerungen. Und die Erkenntnis, dass man sich öfters mal auf etwas Neues einlassen sollte und es da draußen noch ganz viele sehr nette Menschen gibt!

Kurt statt Brad

Aus dem Schwärmen für Brad ist man irgendwann raus, der neue Star ist Kurt. Denn der macht wunderbares Frozen Yogurt mit gesunden und leckeren Toppings.

Jetzt, wo der Frühling in vollem Gang, die Sonne wieder da ist, freut man sich über Erfrischung in Form von gefrorenem Joghurt mit Früchten, leckeren Saucen, aber auch Knusprigem wie Müsli oder Schokochips on top. Und das Beste: das Ganze hat wenig Kalorien, also keine Gefahr für die Bikini-/Badehosenfigur. Wobei ich da ja ohnehin nicht die Kalorienzählerin bin. Was gut schmeckt, darf auch fett sein. Bzw. was fett ist, schmeckt auch meistens gut. Dass wir hier einen kulinarischen Trend aus Amerika haben, der fettarm ist, aber trotzdem schmeckt, überrascht doppelt.

Kurt Frozen Yogurt liegt ums Eck des hübschen und zentralen Judenplatzes im ersten Bezirk und betreibt verantwortungsvollen Handel. Ein Teil des Umsatzes wird für UNICEF-Projekte gespendet, darüber hinaus ist die Verpackung zu 100% recycle- bzw. kompostierbar.

Man darf also in mehrerlei Hinsicht mit gutem Gewissen schlemmen und sich bei einem Becher Frozen Yogurt auf den Sommer freuen!

Holy Joseph

Wem beim Wort Joseph nichts Biblisches einfällt, sondern das Wasser im Mund zusammenläuft, der kennt es schon: das Joseph Brot. Man hat gehört, in der Naglergasse, wo Joseph’s neue „Brotboutique“ (gut, der Name erscheint mir dann doch ein wenig übertrieben) eröffnet hat, stehen die Leute Schlange. Wir haben bisher die bequemeren Wege des Bezugs gewählt: in Denn’s Bio-Supermarkt bzw. bequeme Nachhauselieferung mit dem Bio-Kistl von Adamah.

Obwohl ich beim Blick auf den Preis zum ersten Mal seit Jahren wieder dazu verleitet wurde, in Schilling umzurechnen (100 Schilling für einen Laib Brot bringt mich schon leicht ins Schwitzen), aber das Geld ist es wirklich wert. Doppelt gebackene Kruste und saftiges Inneres. Und da bekommt man erst mit, dass es nicht normal sein muss, dass Brot nach 2 Tagen steinhart ist, das Joseph Brot hält auch länger (wobei es schwierig ist, es lange aufzuheben, es schmeckt zu gut).

Manchmal sind wirklich die simplen Dinge die besonders guten. Und jetzt mache ich mir ein Brot mit Butter und Schnittlauch…